Garlic (Allium sativum) is widely known for its cardiovascular, antimicrobial, and potential anticancer properties. Despite these benefits, topical application may lead to adverse effects, including allergic reactions, anticoagulant effects, and chemical skin burns. Such burns are rare and under-recognized. This systematic review synthesizes the available clinical evidence on garlic-induced skin burns and complements it with an illustrative case to support clinical decision-making. A systematic PubMed search was conducted to identify clinical reports of garlic-induced skin burns with documented treatment and outcomes. Inclusion criteria comprised case reports or clinical studies on cutaneous garlic burns with available clinical intervention and outcome data. Exclusion criteria included studies published before 2000, non-English publications, mucosal or oral burns, animal or in vitro studies, review articles and editorial texts without patient data. In total, 45 studies were screened and 18 studies met the inclusion criteria. Extracted variables included patients' demographics, burn depth, treatment modality, and healing course. Additionally, a case of a woman with deep dermal, circumferential burns of the knee following the self-application of crushed garlic under occlusion is presented. Most reported cases involved superficial to deep dermal burns caused by prolonged or occlusive garlic application. Conservative treatment-topical antimicrobials, corticosteroids, and advanced dressings-was effective for superficial burns. However, deeper injuries often required surgical intervention including debridement, and in selected cases, split-thickness skin grafting. Healing times ranged from 7 to>56 days, with surgical management associated with faster recovery in deep lesions. Garlic-induced burns represent an uncommon but clinically relevant chemical injury. Prolonged occlusion increases risk for deep dermal necrosis. Early recognition and appropriate surgical management may optimize outcomes and prevent complications. Increased clinician awareness and patient education are essential. Due to heterogeneous case-based evidence, further research is warranted to inform standardized treatment guidelines. Knoblauch (Allium sativum) ist für seine kardiovaskulären, antimikrobiellen und potenziell antikanzerogenen Eigenschaften bekannt. Trotz dieser positiven Effekte kann die topische Anwendung mit unerwünschten Wirkungen wie allergischen Reaktionen, gerinnungshemmenden Effekten und chemischen Verätzungen einhergehen. Solche Verbrennungen sind selten und werden klinisch häufig unterschätzt. Diese systematische Übersichtsarbeit fasst die verfügbare klinische Evidenz zu knoblauchinduzierten Verätzungen zusammen und ergänzt diese durch einen illustrativen Fall zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung.Es wurde eine systematische PubMed-Recherche durchgeführt, um klinische Berichte über knoblauchinduzierte Verätzungen mit dokumentierter Therapie und Verlauf zu identifizieren. Die Einschlusskriterien umfassten Fallberichte oder klinische Studien zu kutanen Knoblauchverbrennungen mit verfügbaren Angaben zu Intervention und Outcome. Ausgeschlossen wurden Studien vor dem Jahr 2000, nicht englischsprachige Publikationen, mukosale oder orale Verbrennungen, tierexperimentelle oder In-vitro-Studien sowie Übersichtsarbeiten und editoriale Beiträge ohne Patientendaten. Insgesamt wurden 45 Studien gescreent, von denen 18 die Einschlusskriterien erfüllten. Erfasst wurden Patientendemografie, Verbrennungstiefe, Behandlungsmodalität und Heilungsverlauf. Zusätzlich wird der Fall einer Frau mit zirkulären IIb° Verbrennungen am Knie nach okklusiver Selbstapplikation von zerdrücktem Knoblauch dargestellt.Die meisten berichteten Fälle betrafen IIa° bis IIb° Verbrennungen infolge prolongierter oder okklusiver Knoblauchapplikation. Eine konservative Behandlung mit topischen antimikrobiellen Substanzen, Kortikosteroiden und modernen Wundauflagen war bei oberflächlichen Verbrennungen wirksam. Tiefere Läsionen erforderten hingegen häufig eine operative Therapie einschließlich Débridement und in ausgewählten Fällen eine Spalthauttransplantation. Die Heilungsdauer lag zwischen 7 und über 56 Tagen, wobei operative Verfahren bei tiefen Läsionen mit einer schnelleren Rekonvaleszenz assoziiert waren.Knoblauchinduzierte Verbrennungen stellen eine seltene, jedoch klinisch relevante Form chemischer Hautschädigung dar. Eine prolongierte Okklusion erhöht das Risiko tief dermaler Nekrosen. Die frühzeitige Diagnose und eine adäquate chirurgische Therapie können das Behandlungsergebnis verbessern und Komplikationen vermeiden. Eine erhöhte Sensibilisierung von Behandelnden sowie Patientinnen und Patienten ist essenziell. Aufgrund der heterogenen, überwiegend fallbasierten Evidenz sind weitere Untersuchungen erforderlich, um standardisierte Therapieempfehlungen abzuleiten.
使用 AI 将内容摘要翻译为中文,便于快速阅读
使用 AI 分析这篇文章的核心发现、关键要点和深度见解
由 DeepSeek AI 提供分析 · 首次使用需配置 API Key
arXiv · 2025-02-05
arXiv · 2019-12-10
arXiv · 2019-12-10