The traditional division of clinical psychiatry in Germany comprises general psychiatry, geriatric psychiatry and addiction medicine. It is important to know how factors such as age, gender, length of stay, comorbidities and concomitant medication have developed in these areas in order to understand future care needs. The billing system (abbreviated as "PEPP") unique to Germany was introduced in 2018 and brought structural changes to psychiatric care. This study focuses on a retrospective, longitudinal observation in general psychiatry, describes developments, and examines the impact of the PEPP reimbursement system on length of stay and coding of diagnoses in general psychiatry. The Evangelische Stiftung Tannenhof operates a specialist hospital for psychiatry, psychotherapy, psychosomatics and neurology with a compulsory care area containing 580,000 inhabitants. Data from the hospital information system was analysed in a descriptive manner. A total of 61,385 inpatient cases from general psychiatry belonging to the ICD-10 diagnosis groups F2, F3, F4 and F6 were included. Demographic data, length of stay and the development of psychiatric main and somatic secondary diagnoses as well as medication prescriptions were analysed. The gender distribution and age structure in general psychiatry remained largely constant between 2005 and 2022. The number of cases increased continuously and the length of stay decreased continuously. The main diagnoses from the general psychiatry group remained relatively stable with the affective disorders group being the largest. The total number of psychiatric and somatic medications prescribed increased progressively, especially the share with somatic indications. During the COVID-19 pandemic, Z diagnoses were frequently assigned as secondary diagnoses. The retrospective analysis of patient data in general psychiatry between 2005 and 2022 shows that the age structure and main diagnoses have remained relatively stable. In contrast, the increase in the prescription of medication and somatic secondary diagnoses is an important development that emphasises the need for increased training and interdisciplinary collaboration in the care of psychiatric patients. Die klassische Aufteilung der klinischen Psychiatrie in Deutschland umfasst Allgemeinpsychiatrie, Gerontopsychiatrie und Suchtmedizin. Es ist bedeutsam zu wissen, wie sich in diesen Bereichen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Verweildauer, Komorbiditäten und Begleitmedikation entwickelt haben, um zukünftige Versorgungsbedürfnisse zu verstehen. Das 2018 eingeführte PEPP-Abrechnungssystem brachte strukturelle Veränderungen in der psychiatrischen Versorgung mit sich. Diese Studie konzentriert sich auf die Längsschnittbeobachtung in der Allgemeinpsychiatrie, leitet mögliche Entwicklungen ab und untersucht unter anderem die Auswirkung des PEPP-Systems auf die Verweildauer und die Kodierung von Nebendiagnosen.Die Evangelische Stiftung Tannenhof betreibt ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie mit einem Pflichtversorgungsgebiet von etwa 580 000 Einwohnern. Daten aus dem Krankenhausinformationssystem wurden deskriptiv analysiert. Es wurden insgesamt 61 385 stationäre Fälle aus der Allgemeinpsychiatrie eingeschlossen, die den Diagnosegruppen F2, F3, F4 und F6 zugeordnet waren. Demografische Daten, Verweildauer und die Entwicklung von psychiatrischen und somatischen Haupt- und Nebendiagnosen sowie Medikamentenverordnungen wurden untersucht.Die Geschlechterverteilung und Altersstruktur in der Allgemeinpsychiatrie blieben zwischen 2005 und 2022 weitgehend konstant. Die Fallzahlen nahmen kontinuierlich zu und die Verweildauer nahm kontinuierlich ab. Die Hauptdiagnosen aus der Gruppe Allgemeinpsychiatrie blieben relativ stabil, wobei die größte Gruppe die affektiven Störungen waren. Die Gesamtzahl der verordneten psychiatrischen und somatischen Medikamente stieg progredient. Besonders zunehmend war dabei der somatische Anteil. Während der COVID-19-Pandemie wurden Z-Diagnosen als häufige Nebendiagnosen vergeben.Die Analyse von 61 385 stationären Fällen in der Allgemeinpsychiatrie zeigt, dass eine Anpassung der Versorgung an verschiedene sozioökonomische Bedingungen notwendig ist, um die Qualität der psychiatrischen Versorgung zu verbessern. Die Einführung des PEPP-Entgeltsystems scheint relevante Veränderungen in der allgemeinen Praxis der Allgemeinpsychiatrie bewirkt zu haben. Die Daten weisen auf eine Verkürzung der Verweildauer, eine Zunahme der behandelten Fälle sowie eine erhöhte Kodierung somatischer Nebendiagnosen hin. Diese Veränderungen implizieren, dass das System zu einer verstärkten Optimierung der Ressourcenverwendung geführt haben könnte. Gleichzeitig wurden jedoch keine relevanten Veränderungen in der Vergebung psychiatrischer Hauptdiagnosen gesehen.
使用 AI 将内容摘要翻译为中文,便于快速阅读
使用 AI 分析这篇文章的核心发现、关键要点和深度见解
由 DeepSeek AI 提供分析 · 首次使用需配置 API Key
arXiv · 2025-02-05
arXiv · 2026-05-12