Non-healing fractures, known as pseudoarthroses, continue to pose a significant medical and economic challenge for the healthcare system. This study aims to identify the most efficient, low-complication, and cost-effective options for addressing these challenges. Recent literature was researched and it was found that extracorporeal shockwave therapy (ESWT) achieves similar results to surgical revision in cases of pseudoarthrosis that do not require surgical correction. A comparison of the complication rates between ESWT and surgical revision shows that ESWT is associated with a significantly lower number of complications and, above all, fewer serious complications. If we also compare the costs between these two procedures, we see that the use of ESWT instead of surgical intervention in Austria leads to cost savings of between 65 and 85%, depending on the insurance conditions. Based on these findings, focused high-energy ESWT should be used increasingly for the treatment of non-healing bone fractures. Compared to the current "gold standard" for pseudarthrosis treatment, namely surgical revision, ESWT could have the potential to become the "first choice" therapy in suitable cases. HINTERGRUND: Nicht heilende Frakturen, sogenannte Pseudarthrosen, sind unverändert eine bedeutende medizinische und ökonomische Herausforderung für das Gesundheitswesen. Diese Arbeit beschäftigt sich damit, möglichst effiziente, komplikationsarme und kostengünstige Optionen für diese Herausforderungen zu ermitteln. Es wurde in der rezenten Literatur recherchiert und es zeigte sich, dass die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bei Pseudarthrosen, die keiner chirurgischen Stellungskorrektur bedürfen, ähnliche Ergebnisse wie die chirurgische Revision erreicht. Wenn man die Komplikationsraten zwischen ESWT und chirurgischer Revision vergleicht, zeigt sich, dass die ESWT eine deutlich geringere Anzahl, aber vor allem auch weniger schwerwiegende Komplikationen mit sich bringt. Wenn man nun auch noch die Kosten zwischen diesen beiden Verfahren vergleicht, zeigt sich, dass die Anwendung der ESWT anstelle eines chirurgischen Eingriffs in Österreich zu Kosteneinsparungen zwischen 65 und 85 % führt, abhängig von den Versicherungsbedingungen. Aufgrund dieser Erkenntnisse sollte die fokussierte hochenergetische ESWT zunehmend bei der Behandlung von nicht heilenden Knochenbrüchen zum Einsatz kommen. Im Vergleich zum derzeit noch gültigen „Goldstandard“ der Pseudarthrosenbehandlung, nämlich der operativen Revision, könnte die ESWT das Potenzial haben, in geeigneten Fällen die Therapie der „ersten Wahl“ zu werden.
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